Wasser für die Bienen
Am letzten Samstag im Mai war ich mit einer guten Freundin im Odenwald Wandern. Wir kamen an einem Rapsfeld vorbei, wo ein Imker sehr viele Bienenbeuten abgestellt hatte. Am Feldweg gab es sehr große Wasserpfützen und wir waren erstaunt, wie viele Bienen sich dort tummelten.
Ja, Bienen brauchen Wasser. Jeder Imker weiß das. Wenn es genug regnet, finden die Bienen ihr Wasser. Wer eine Wasserstelle beim Bienenstand hat, sprich einen Teich, Bach oder ähnliches muss sich auch keine Gedanken machen. Bei meinem Bienenstand gibt es so etwas aber leider nicht. Und nicht nur meine Honigbienen brauchen Wasser. Auch die vielen Wildbienen, Hummeln, Wespen und andere Insekten. Mir fiel ein, dass sich im Hochsommer bei den Duschen in unserem Freibad auch immer ein Haufen Wespen tummeln. Aus diesem Grund entschloss ich mich, eine kleine Wasserstelle für meine Bienen zu bauen.
Auch Wildbienen, Hummeln, Wespen und andere Insekten sind in regenarmen Zeiten dankbar für eine kleine Wasserstelle.
Ich nahm einen großen Blumentopf Untersetzer, legte Steine, Rinde, Moos und Grasbüschel mit Wurzel hinein, so dass die Bienen genug Landeplätze haben, und füllte ihn mit Wasser.
Jetzt muss ich nur darauf achten, dass meine Wasserstelle in regenarmen Zeiten immer gefüllt ist.
Vielleicht habt Ihr ja auch Lust bekommen, in Eurem Garten eine Wasserstelle für Insekten einzurichten.
Im übrigen freuen sich auch Igel in regenarmen Zeiten über einen Blumentopf-Untersetzer mit Wasser.

Hallo, ich bin Rita! Auf Grünkraft schreibe ich über alles, was mich stark, gesund und lebendig macht: Naturerlebnisse, die nichts kosten müssen, Pflanzen, Wild- und Heilkräuter, Wandern, meinen Hund, kreative Hobbys, gute Bücher und ein gesundes, schönes Leben. Eigentlich habe ich Kommunikationsdesign studiert, aber ich habe noch so viel mehr ausprobiert und gelernt. So bin ich auch ausgebildete Phytopraktikerin (Freiburger Heilpflanzenschule), habe einen Gemeinschafts-Kräutergarten angelegt, habe eine Weile geimkert und auch mal Hühner gehalten … Ich probiere vieles selbst aus, bevor ich davon erzähle. Ich bin überzeugt: Die Natur ist die größte Künstlerin, und wir dürfen uns ein Leben lang weiterentwickeln. Wenn dich das anspricht, abonniere gerne meinen Newsletter – dort gibt’s noch mehr davon.